41 Jahre für den Jazz im Tal: 1979 - 2020

Foto Rainer Widmann

 

Seit 1979 belebte der gemeinnützige Verein Jazz AGe Wuppertal, hervorgegangen aus dem Jazzclub im Kommunikationszentrum die börse, die lokale Musikszene ("historischer" erster Flyer als PDF). Nach bewegten Anfangsjahren, in denen sich viele nationale und internationale Jazz-Stars die Klinke in die Hand gaben, wurden später vor allem Konzerte im Café ADA und gelegentlich im ort oder bei "unerhört" unterstützt und die ersten zehn Wuppertaler Jazzmeetings von 2003 bis 2012 organisiert. Das Jazzmeeting wird seit 2013 vom Verein "Open Sky e.V." auf die Beine gestellt (www.jazzmeeting-wuppertal.de). Der Verein Jazz AGe war zudem Mitherausgeber der 2006 veröffentlichten Jazzgeschichte „sounds like whoopataal“, die 2008 in einer zweiten aktualisierten und überarbeiteten Auflage veröffentlicht wurde (http://www.jazzbuch-wuppertal.de/).
Die Mitgliederversammlung des Vereins hat am 11. November 2016 beschlossen den Verein aufzulösen und den Schwerpunkt auf die historische Aufbereitung und Dokumentation der lebendigen lokalen Szene zu verlagern. Dies schien uns angebracht, weil es inzwischen eine ganze Reihe von jungen Clubs und Veranstaltern, wie z.B. die Bandfabrik in Langerfeld, das Loch, OpenSky e.V., den ort, unerhört und Insel e.V. im Café Ada gibt, die die lebendige Jazzszene in Wuppertal am Leben erhalten.
Im „Öffentlichen Anzeiger zum Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf“ vom 23. Dezember 2020 wurde offiziell bekannt gemacht, dass der Verein „Jazz Arbeitsgemeinschaft Wuppertal, Initiative zur Förderung improvisierter Musik e.V. (JAZZ AGE W´TAL)“ aufgelöst ist.
Bis auf weiteres werden Informationen über aktuelle Jazzkonzerte in Wuppertal, von mir jeweils donnerstags in meiner Kolumne „Rainers JazzCorner“ in der Westdeutschen Zeitung veröffentlicht.

Jazzige Grüße - Ihr und Euer Rainer Widmann

 

PS: Zu den Gründungsmitgliedern und Aktiven der ersten Stunde gehörten neben dem Vorsitzenden Rainer Widmann Musiker wie Bernd Köppen†, Peter Kowald†, Klaus Gebauer, Michael Lücker, Wolfgang Suchner und Andreas J. Leep, aber auch der Architekt Fritz Figge, Ex-Viva-Chef Dieter Gorny, Dieter Häbich, Dirk Jessewitsch, Bernd Manitius, der Maler Hans-Georg Pink, Susanne Pfarr, Dietrich Rauschtenberger, Frank Schulte, Ingrid Schuh, Thomas Tang und Christian Stritzel, der in den 1990er Jahren das Theremin wieder etablierte. 

Stand: 7. August 2021

 

 

 

 

 

 

 

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